Eine Abteilung des Jobcenters Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR)

EPI

European Pact for Integration

Laufzeit: 01.01.2020-30.06.2022

 EPI ist ein Gemeinschaftsprojekt von 7 europäischen Städten und 5 technischen Partnern, um mit einer Mischung aus Feldaktivitäten, Forschung und Netzwerkaktionen sowohl auf städtischer als auch auf europäischer Ebene, neue Strategien für eine städtische Integration von Drittstaatsangehörigen zu entwickeln, zu erproben und zu implementieren. 

 European Pact for Integration – Optimierung lokaler Integrationsstrategien für Menschen mit Migrationshintergrund

Laufzeit: 01.01.2020-30.06.2022

  • Erfassung und Evaluation der bisher realisierten städtischen Aktionen zur Förderung der Integration von Migranten 
  • Einbeziehung lokaler Akteure zur Mitgestaltung politischer Diskurse 
  • Optimierung der Integrationsstrategien für Drittstaatsangehörige durch Zusammenarbeit aller in einer Stadt involvierten Akteure 
  • Einführung, Umsetzung, Überwachung und Bewertung der neuen städtischen Integrationsstrategien
  • Aufbau von europäischen Partnerschaften
  • Sensibilisierung für die Bedeutung von Integration 

Materialien

Projektpartner

  • PATRIR/Rumänien 
  • Consorzio COMUNITA BRIANZA/Italien 
  • Agencia de Desarrollo Local y Empleo  Cartagena/Spanien 
  • Stadtverwaltung Cluj-Napoca/Rumänien 
  • Kreisstadt Dietzenbach/Deutschland 
  • Stadtverwaltung Linköping/Schweden 
  • Stadtverwaltung Lublin/Polen 
  • Comune di Ravenna/Italien
  • Rigas Domes Izglitibas, Kulturas un Sporta Departments/Lettland 
  • Association of Intercultural Cities/Spanien 
  • Creative Ideas/Lettland 
  • Tree Agency/Estland 

Ansprechpartnerin: 
Bernadette Böcker

Telefon: +49 (0)6074 8058 – 656

E-Mail: b.boecker@proarbeit-kreis-of.de

Warum EPI?

Das seit Januar 2020 bis Juni 2022 laufende Projekt wird aus dem Asylum und Migration Fund (AMIF) der EU ko-finanziert und setzt sich aus einem transnationalen Konsortium mit Stadtverwaltungen und Experten (aus Spanien, Rumänien, Schweden, Polen, Italien, Lettland, Estland und Deutschland) zum Thema Migration zusammen. 


Das Projekt EPI zielt auf die Entwicklung und Optimierung lokaler Integrationsstrategien für Migranten in sieben verschiedenen europäischen Städten ab: Neben Cartagena (Spanien), Cluj-Napoca (Rumänien), Linköping (Schweden), Lublin (Polen), Ravenna (Italien) und Riga (Lettland) auch die Kreisstadt Dietzenbach. 

Im Rahmen des Projekts werden aktuelle lokale Strategien zur Förderung der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund erhoben, evaluiert und schließlich optimiert. Dafür werden in einer Pilotphase eine Reihe umfassender Maßnahmen erprobt, die schließlich zur Definition und Umsetzung von verbesserten Integrationsstrategien für Migranten führen.
Jeder Stadtverwaltung ist in diesem Projekt ein technischer Partner zur Seite gestellt, der mit seinem Know-how die Städte berät und unterstützt. Für Dietzenbach übernimmt diese Funktion die Pro Arbeit, die die Stadt bei ihrer Absicht einer verbesserten Arbeitsmarktintegration von Migranten mit ihrer Expertise zur Seite steht.

Als ein zu optimierender Integrationsbereich hat Dietzenbach den Arbeitsmarktzugang von Jugendlichen definiert: die Stadt verzeichnet die höchste Arbeitslosenquote in der Altersgruppe 15 bis unter 25 Jahren aller Kommunen im Kreis Offenbach. 48% der Bevölkerung in Dietzenbach haben einen Migrationshintergrund, rund 10.000 Menschen keinen deutschen Pass.

EPI konzentriert sich auf die in der Zielplanung der Pro Arbeit formulierte Zielgruppe der Migranten und liefert optimierte Ansätze zum Arbeitsmarktzugang für Kunden unter 25. In diesem Zusammenhang ist neben weiteren Bereichen der Pro Arbeit das RoOF Mitglied im Expertengremium.

Das Projekt wird durch das AMIF-Programm der Europäischen Union mit der Zuwendungsvereinbarung 863614 gefördert. 

Mehr Informationen zu diesem Programm erhalten Sie unter: