Eine Abteilung des Jobcenters Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR)

Living Heritage 4 All

Traditionelle Praktiken verschiedener Regionen kennen lernen und fördern
Laufzeit: 12.2020 - 11.2022

"LivingHeritage4All"
 Aufwertung regionaler Traditionen zur Unterstützung des Zugangs zum Arbeitsmarkt von sozialer und beruflicher Isolation bedrohten Menschen 

Ziel des Projekts ist es, auf lokaler und europäischer Ebene traditionelle Praktiken der verschiedenen Regionen kennen zu lernen und zu fördern, um die Beschäftigungsfähigkeit arbeitsmarktferner Menschen zu erhöhen.

Ostereier färben mit Zwiebelschalen

Tisch-Dekoration Servietten falten 1/2

Tisch-Dekoration Servietten falten 2/2

Laufzeit: 12.2020 - 11.2022

Das Projekt startet mit einer vergleichenden Studie , im Rahmen deren alle Partner ein kurzes Papier zu den traditionellen Festen und spezifischen Lebensmitteln oder Aktivitäten im Zusammenhang mit traditionellen Veranstaltungen erarbeiten.  

Darüber hinaus sammeln die Partner Informationen über lokale Angebote, um gefährdete Gruppen zu stärken und eventuelle Probleme zu überwinden, damit die Verfügbarkeit des Kulturerbes für verschiedene Gruppen ihrer lokalen Gemeinschaft verbessert werden kann. 

Aus dieser Studie ergeben sich “Best Practices” und Empfehlungen für die Förderung des Kulturerbes, um gefährdete Gruppen zu stärken.

Im Rahmen von Webinaren stellen die Partners die Ergebnisse ihrer Studie vor:  Die Webinare stehen allen Organisationen oder Personen offen, die sich für das Thema interessieren, wobei jedes Mal maximal 20 Personen teilnehmen können, um die Kommunikation zwischen ihnen zu erleichtern. 

In einer anschließenden Reihe von Webinaren bieten die Partner Tutorials zu ihren traditionellen Produkten an. Ziel ist es, Austausch, aber auch gegenseitiges Wissen zwischen verschiedenen Ländern und ein größeres Bewusstsein für traditionelle Produkte und Praktiken zu schaffen. 

Ziel des Projekts ist es, auf lokaler und europäischer Ebene traditionelle Praktiken der verschiedenen Regionen kennen zu lernen und zu fördern, um die Beschäftigungsfähigkeit arbeitsmarktferner Menschen zu erhöhen. 

Projektpartner

 

  • Radosas Idejas, Lettland, Leadpartner
  • Lagrafiki Eitariea Varnava, Griechenland
  • Fundacja “Zielony Slon”, Polen
  • Stadt Livadia, Zypern
  • Almarex, Bulgarien
  • ZIB Zentrum für interkulturelle Bildung und Arbeit, Deutschland
  • Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR), Deutschland

Ansprechpartnerin: 
Sarah Haase

Telefon: +49 (0)6074 8058 – 571

E-Mail:  s.haase@proarbeit-kreis-of.de 

 

Warum Living Heritage 4 All? 


Das vom Erasmus+ Programm (2020-1-LV01-KA204-077529) kofinanzierte und von einer lettischen NGO geleitete Projekt verfügt über eine starke Partnerschaft, die von Zypern bis nach Polen, Griechenland, Bulgarien und Deutschland reicht.

Ziel des Projektes, das im Dezember 2020 begonnen hat und 2 Jahre dauert, ist die Dokumentation lokaler Traditionen der einzelnen Regionen, ihre Verbreitung und gleichzeitige Verwertung bei von sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen in Form eines neuen Ansatzes zum Arbeitsmarktzugang. 

Das Projekt Living Heritage sammelt und analysiert Best Practice Beispiele aus den verschiedenen Partnerländern zur Motivation und Befähigung von Menschen aus benachteiligten Gruppen, analysiert sie und veröffentlicht sie in einem Handbuch mit dem Ziel, die Möglichkeit der Arbeitsintegration und der sozialen Teilhabe für arbeitsmarktferne Menschen zu erweitern.

In diesem Sinne unterstützt und erweitert das Projekt die Aktivitäten, die die Pro Arbeit für ihre - aufgrund diverser und multipler Vermittlungshemmnisse - langzeitarbeitslosen Kunden erbringt.

Das Projekt hat eine starke lokale Konnotation: Bereits in der ersten Analysephase und der Untersuchung der lokalen Voraussetzungen und Gegebenheiten stand der Aufbau eines regionalen Netzwerks im Fokus, das zum Inhalt des Projekts beiträgt sowie seine Aktivitäten unterstützt. 

So ist die Stadt Seligenstadt – Kommune des Kreis Offenbach – ein motivierter, neugieriger und interessierter lokaler Partner, der sein Know-how bezüglich sozialer und wirtschaftlicher Inklusion zwecks weiterer Modellentwicklung zur Verfügung stellt. 

Das Projekt wird ko-finanziert durch den Call 2020 Round 1 KA2 - Cooperation for innovation and the exchange of good practices.


Mehr Informationen zu diesem Programm erhalten Sie unter: