Erfahre mehr über die Auszeichnung
Was ist der Arbeitgeberpreis?
Das soziale Engagement von Arbeitgebern im Kreis Offenbach ist uns sehr wichtig und wir wollen es würdigen. Denn es stärkt den Zusammenhalt in der Gesellschaft, unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen und bietet Chancen für alle, am Arbeitsmarkt teilzuhaben. Die Auszeichnung „Arbeitgeber als Chancengeber“ ist eine besondere Anerkennung und zugleich Aushängeschild für Arbeitgeber. Zudem inspiriert und motiviert sie andere, sich noch mehr zu engagieren. Denn es lohnt sich, Chancen zu bieten und etwas für die Gesellschaft zu tun.
Als Anerkennung für besonderes Engagement verleihen die Wirtschaftsförderung des Kreises Offenbach und die Pro Arbeit - Kreis Offenbach - (AöR) auch im Jahr 2025 den Preis „Arbeitgeber als Chancengeber“. Denn gesellschaftliches Engagement von Unternehmen ist wichtig und trägt dazu bei, Barrieren abzubauen und neue Perspektiven zu eröffnen.
Als wirtschaftsstarker Kreis im Rhein-Main-Gebiet übernimmt der Kreis Offenbach mit dem Preis Verantwortung und bringt seine Wertschätzung gegenüber Arbeitgebern und ihrem herausragenden sozialen Engagement zum Ausdruck. Gleichzeitig soll der Preis als Motivation für weitere Arbeitgeber dienen, in diesem Bereich aktiv zu werden. Kriterien für die Auszeichnung sind die Förderung von Vielfalt und Inklusion, die Unterstützung von Vereinsarbeit, die Beteiligung an Netzwerkaktivitäten sowie der Einsatz für Fairness und gerechte Entlohnung.
Unsere Geschichte
Dem Preis „Arbeitgeber als Chancengeber“ 2024 ging die Pilotierung einer Auszeichnung für Arbeitgeber im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Mums@Work“ voraus. In Rahmen dieser, von der Pro Arbeit – Kreis Offenbach - (AöR) und der Wirtschaftsförderung des Kreise Offenbach koordinierten Auszeichnung, wurden im März 2023 drei Arbeitgeber aus dem Kreis Offenbach für deren, innerhalb des Projekts geleistetes soziales Engagement, ausgezeichnet. Die Auszeichnung trug damals den Titel „Arbeitgeber mit Herz“.
In Erweiterung dessen, findet nun dieses Jahr die Auszeichnung unter neuem Namen und mit größerer Reichweite statt. In Anlehnung an das Konzept der "Corporate Social Responsibility" (CSR), werden
Arbeitgeber für gesellschaftliches und soziales Engagement ausgezeichnet.
Wir freuen uns über eine große Anzahl an Bewerbungen und auf die Zusammenarbeit mit einer unabhängigen Jury, welche die diesjährige Auszeichnung mit begleiten wird.
Preisverleihung 2025
Arbeitgeber als Chancengeber 2025: Auszeichnung für gelebte Verantwortung
Gesellschaftlicher Zusammenhalt braucht Vorbilder, die Verantwortung nicht nur benennen, sondern aktiv leben. Vor diesem Hintergrund wurde am 20. Januar 2026 im Winterrefektorium des RegioMuseums des Kreises Offenbach in Seligenstadt zum zweiten Mal die Auszeichnung „Arbeitgeber als Chancengeber“ verliehen. Der Preis rückt Unternehmen und Organisationen aus dem Kreis Offenbach ins Rampenlicht, die für Fairness, integrative Führungsstrukturen und soziales Engagement stehen.
Die Auszeichnung wurde gemeinsam von der Wirtschaftsförderung des Kreises Offenbach und der Pro Arbeit – Kreis Offenbach (AöR) vergeben. In zwei Kategorien wurden insgesamt sechs Unternehmen geehrt, die mit ihrem Engagement eine Vorbildfunktion übernehmen und zeigen, dass verantwortungsvolles Handeln unabhängig von der Unternehmensgröße möglich ist.
Erster Kreisbeigeordneter Carsten Müller eröffnete die Veranstaltung und betonte die wichtige Rolle von Arbeitgebern für gesellschaftliche Teilhabe und den Zusammenhalt in der Region. „Wer im Betrieb Verantwortung übernimmt, stärkt auch das Miteinander in der Gesellschaft“, erklärte Müller. Arbeitgeber, die faire Strukturen leben und ehrenamtliches Engagement unterstützen, schafften Werte, die weit über den Arbeitsalltag hinaus wirkten. Zugleich hob er hervor, dass soziale Verantwortung und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze seien – gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel seien diese Aspekte entscheidende Standortfaktoren.
Zu den Preisträgern in der Kategorie „Arbeitnehmerfreundliche Unternehmen und Organisationen“ gehörten:
- die Mobile Hauskrankenpflege Wörner GmbH aus Dreieich in der Gruppe der Kleinstunternehmen
- die VIDEOR E. Hartig GmbH aus Rödermark als mittleres Unternehmen
- die Biotest AG aus Dreieich in der Kategorie der Großunternehmen
Die Kategorie „Soziales Engagement und Förderung des Ehrenamts“ würdigte:
- das Sanitätshaus Dreieich GmbH in der Gruppe der kleinen Unternehmen
- die Stadtwerke Dreieich GmbH als mittleres Unternehmen
- die Volksbank Dreieich Offenbach eG in der Kategorie der Großunternehmen
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochkarätig besetzte Jury, die die Bewerbungen anhand klar definierter Kriterien bewertete. Ihr gehörten an:
- Dr. Christa Larsen, Leiterin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Goethe-Universität Frankfurt
- Larissa Teichmann, Prokuristin bei der Schoder GmbH und aktives Mitglied der Wirtschaftsjunioren Offenbach am Main e.V.
- Claudia Wesner, Leiterin der Stabsstelle Fachkräftesicherung im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
- Dr. Joachim Wentzel, Referent im Hessischen Staatsministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
- Hüsamettin Eryilmaz, Vorsitzender des Kreisausländerbeirats Offenbach
- Helmut Geyer, Vorsitzender des örtlichen Beirats der Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR)
- Professor Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand der HEAG Holding AG und Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 in Darmstadt.
Begleitet wurde die Preisverleihung von einem Impulsvortrag von Frank Rusko, Diversity Manager beim Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) und Vorstandsmitglied der Charta der Vielfalt e. V. Unter dem Titel „Perspektivenvielfalt als Erfolgsfaktor: Haltung zeigen, Privilegien erkennen, Chancen schaffen“ sprach er über den Wert einer offenen Unternehmenskultur und die Bedeutung des Abbaus struktureller Barrieren.
Im Anschluss an die Preisverleihung nutzten die Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Ehrenamt den Ausklang der Veranstaltung im historischen Ambiente des RegioMuseums zum Austausch und zur Vernetzung.
Preisverleihung 2024
Die Preisverleihung „Arbeitgeber als Chancengeber" hat am 5. Dezember Premiere im Kreishaus in Dietzenbach gefeiert. Die Auszeichnung, die der Kreis Offenbach gemeinsam mit der Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR) initiiert hat, rückt Unternehmen und Organisationen ins Rampenlicht, die für Fairness, integrative Führungsstrukturen und soziales Engagement stehen. In zwei Kategorien wurden insgesamt sechs Unternehmen geehrt, die dabei eine Vorbildrolle einnehmen und zeigen, wie vielfältig soziales Engagement sein kann.
Erster Kreisbeigeordneter Carsten Müller unterstrich zu Beginn die Bedeutung des neuen Preises: „Die Auszeichnung zeigt, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziale Verantwortung keine Gegensätze sind. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind Arbeitgeber, die Wert auf soziale Kompetenz und faire Arbeitsbedingungen legen, besonders gefragt. Sie schaffen nicht nur ein positives Arbeitsumfeld, sondern stärken auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region.“
Zu den Preisträgern in der Kategorie „Arbeitnehmerfreundliche Unternehmen und Organisationen“ gehörten:
- die A&M Elektrobau GmbH als herausragender Vertreter unter den Kleinunternehmen mit bis zu 19 Mitarbeitenden
- das Johanniter-Haus Dietrichsroth in der Gruppe der Unternehmen mit 20 bis 149 Mitarbeitenden
- die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband Offenbach, unter den Großunternehmen ab 150 Mitarbeitenden
Die Kategorie „Soziales Engagement und Förderung des Ehrenamts“ würdigte:
- den Verein Wisa e.V. im Bereich der Kleinunternehmen
- die Verkehrsfachschule Rhein-Main ACADEMY Fahrschule Lendjel unter den mittleren Unternehmensgrößen
- die Asklepios Kliniken Langen-Seligenstadt als Großunternehmen
Die Auswahl der Preisträger erfolgte durch eine hochkarätig besetzte Jury, die die Bewerbungen anhand klar definierter Kriterien bewertete. Ihr gehörten an:
- Dr. Christa Larsen, Leiterin des Instituts für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) an der Goethe-Universität Frankfurt
- Birgit Günther, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Offenbach
- Claudia Wesner, Leiterin der Stabsstelle Fachkräftesicherung im Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
- Dr. Joachim Wentzel, Referent im Hessischen Staatsministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales
- Hüsamettin Eryilmaz, Vorsitzender des Kreisausländerbeirats Offenbach
- Helmut Geyer, Vorsitzender des örtlichen Beirats der Pro Arbeit – Kreis Offenbach – (AöR)
- Professor Dr. Klaus-Michael Ahrend, Vorstand der HEAG Holding AG und Geschäftsführer des Technologie- und Gründerzentrums HUB31 in Darmstadt.
„Soziale Verantwortung ist kein ‚nice to have‘, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor modern aufgestellter Unternehmen“, betonte Carsten Müller: „Die Generation Z und die nachfolgenden Generationen erwarten von Führungskräften respektvolles und integratives Handeln. Wir brauchen einen Wandel: weg von überholten Hierarchien, hin zu einer Kultur der Wertschätzung und Partizipation. Die Preisträgerinnen und Preisträger setzen dabei Maßstäbe.“
Passend dazu hielt Jurymitglied Professor Dr. Klaus-Michael Ahrend einen Kurzvortrag über die Bedeutung von sozialer Verantwortung in Unternehmen. Der Beitrag bot den zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Projekten interessante Denkanstöße für die Gestaltung einer zukunftsorientierten Unternehmensführung.
„Wir freuen uns sehr über die rege Teilnahme und das große Interesse, auf das der Preis bereits im ersten Jahr gestoßen ist. Das bestärkt uns darin, die Auszeichnung im nächsten Jahr fortzusetzen. Ich hoffe, dass sich dann wieder viele Arbeitgeber beteiligen, um diesem bedeutenden Thema weiterhin Sichtbarkeit zu verleihen und ein wichtiges Zeichen zu setzen“, machte Carsten Müller abschließend deutlich.
Materialien & Events
Preisverleihung am 05.12.2024